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Plattform für sichere Kommunikation
in Bayern

Dienstleistungsportal Bayern - Sichere Kommunikation

Hilfe


 

Hilfe für Bürger und Unternehmer

  1. Allgemein

    • Was muss ich tun, um erstmalig Anträge sicher elektronisch über die Plattform einzureichen?
      Sie müssen zuerst im Dienstleistungsportal Bayern die Daten für Ihr Vorhaben festlegen und "Zur Online-Antragstellung" wählen. Anschließend müssen Sie sich dann auf der Plattform für sichere Kommunikation registrieren und authentifizieren. Nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse und nach Eingabe des per Briefpost erhaltenen Aktivierungs-Codes können Sie ein Fallpostfach auf der Plattform für sichere Kommunikation anlegen und über das Internet Anträge sicher an den Einheitlichen Ansprechpartner und/oder die zuständigen Stellen senden.
    • Was ist ein Einheitlicher Ansprechpartner?

      Dienstleister aus dem Inland, dem EU-Ausland und gleichgestellten Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen) können im Anwendungsbereich der Dienstleistungsrichtlinie Verfahren und Formalitäten, die für die Aufnahme und Ausübung der Dienstleistungstätigkeit erforderlich sind, über den Einheitlichen Ansprechpartner abwickeln. Dieser informiert über die notwendigen Formalitäten und nimmt auf Wunsch des Dienstleisters die Funktion eines Verfahrensmittlers wahr.

      Weiterführende Informationen
  2. Registrierung und Authentifizierung

    • Welche Daten werden für die Registrierung und Authentifizierung benötigt?
      Wenn Sie sich auf der Plattform für sichere Kommunikation registrieren, müssen Sie neben Ihrem Vor- und Nachnamen Ihre Postanschrift sowie Ihre E-Mail-Adresse angeben. Diese Daten werden verifiziert. Sie erhalten eine E-Mail, deren Erhalt Sie bestätigen müssen, und einige Tage später dann noch einen Brief mit einem Aktivierungs-Code. Nach Abschluss der Registrierung wird Ihr Benutzerkonto angelegt.
    • Wie lange dauert die Authentifizierung?
      Neben Ihrer E-Mail-Adresse wird im Rahmen der Registrierung auch Ihre postalische Adresse verifiziert. Sie müssen zunächst Ihre E-Mail-Adresse durch Klick auf einen Link bestätigen, den Sie per E-Mail erhalten. Anschließend müssen Sie Ihre persönlichen Daten (z. B. Postanschrift) erfassen. An die angegebene Anschrift wird dann auf dem Postweg ein Brief mit einem Aktivierungs-Code versendet. Es kann 3 bis 7 Tage dauern, bis Sie den Brief erhalten.
    • Warum werden meine Daten verifiziert?
      Mit der Verifizierung der E-Mail-Adresse und der Postanschrift soll verhindert werden, dass sich ein Nutzer der Plattform für sichere Kommunikation für eine andere Person ausgeben und in fremden Namen Nachrichten an Behörden senden oder anstelle dieser empfangen kann.
    • Kann ich mein Benutzerkonto jederzeit löschen?
      Sie können Ihr Benutzerkonto jederzeit über das "Mülleimer-Symbol" in der Symbolleiste löschen. Falls Sie bereits ein Fallpostfach eingerichtet haben, müssen Sie dieses jedoch vorher löschen. Wenn Sie bereits Nachrichten an Einheitliche Ansprechpartner oder zuständige Stellen über das Fallpostfach versendet haben, werden diese über die Löschung des Fallpostfaches informiert.
  3. Sichere elektronische Kommunikation

    • Was bedeutet "sichere elektronische Kommunikation"?

      Eine E-Mail-Nachricht passiert auf ihrer Reise mehrere Server-Knotenpunkte (z. B. E-Mail-Server, Router, Firewalls). Auf jedem dieser Knotenpunkte sowie unterwegs kann der Inhalt der E-Mail gelesen und auch verändert werden.

      Um das zu verhindern sollten personenbezogene Daten in einer "sicheren" E-Mail-Nachricht an Behörden versendet werden. Um das Mitlesen der E-Mail-Nachricht auf dem Transportweg zu verhindern, muss diese verschlüsselt werden. Um sicherzustellen, dass der Inhalt der Nachricht nicht verändert wurde und um die Identität des Absenders sicherzustellen, muss die Nachricht signiert werden.

      Die Plattform für sichere Kommunikation ermöglicht Ihnen nach der Registrierung und Authentifizierung sicher mit den angeschlossenen Behörden zu kommunizieren. Alle über die Plattform versendeten Nachrichten werden automatisch verschlüsselt und von der Plattform signiert. Die Behörden können Ihnen an die Plattform nur verschlüsselte und signierte Nachrichten zurück senden.

    • Kann ich mit jeder Behörde in Bayern sicher kommunizieren?

      Sie können derzeit nur im Zusammenhang mit einer Dienstleistung und einer bestimmten Leistung mit dem zuständigen Einheitlichen Ansprechpartner oder der zuständigen Stelle sicher über die Plattform kommunizieren. Sie müssen dazu im Dienstleistungsportal Bayern die Daten für Ihr Vorhaben festlegen und "Zur Online-Antragstellung" wählen. Es wird dann abhängig von Ihrem Vorhaben ein Fallpostfach auf der Plattform für sichere Kommunikation eingerichtet.

      Wenn Sie noch kein Fallpostfach angelegt haben, ist keine sichere Kommunikation mit den Behörden möglich.

      Wenn Sie ein Fallpostfach eingerichtet haben, können Sie nur Nachrichten an den für die Leistung zuständigen Einheitlichen Ansprechpartner oder die zuständige Stelle versenden, soweit diese den Zugang für die sichere elektronische Kommunikation über die Plattform eröffnet haben. Soweit eine Stelle den Zugang (noch) nicht eröffnet hat, werden Sie in der Plattform für sichere Kommunikation darauf hingewiesen. In diesem Fall können Sie sich sicher nur über den herkömmlichen postalischen Weg oder über Fax an die Behörde wenden.

      Wenn mehrere Behörden für eine Leistung zuständig sind, können Sie bei der Anlage des Fallpostfachs eine Behörde auswählen (am besten diejenige, mit der eine sichere Kommunikation möglich ist). Eine spätere Änderung ist leider nicht mehr möglich.

      Beispiel: Wenn Sie einen Betrieb in Bamberg eröffnen möchten, können Sie die Gewerbeanzeige an die Stadt Bamberg, die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, die Handwerkskammer für Oberfranken oder einen Einheitlichen Ansprechpartner senden. Bei Anlage des Fallpostfachs müssen Sie sich für eine Stelle entscheiden.

  4. Fallpostfach

    • Was ist ein Fallpostfach?

      Die Kommunikation mit zuständigen Stellen ist über die Plattform für sichere Kommunikation nur über sog. Fallpostfächer möglich.

      Ein Fallpostfach ist eine Art "Postfach" für ein Vorhaben oder einen konkreten Fall (z. B. für die Eröffnung einer Imbissbude in München). Wie bei einem E-Mail-Postfach haben Sie die Möglichkeit, über das Fallpostfach Nachrichten zu versenden und zu empfangen. Sie legen jedoch bei Auswahl der Daten für Ihr Vorhaben im Dienstleistungsportal und bei der Anlage des Fallpostfaches über die im Portal hinterlegten Zuständigkeiten fest, mit welchen Behörden die Kommunikation künftig erfolgen soll. Sie können über das Fallpostfach Anträge sowie sonstige Dokumente https-geschützt hochladen und mit einem Begleittext an den Einheitlichen Ansprechpartner und/oder die zuständigen Stellen verschlüsselt und signiert senden. Der Einheitliche Ansprechpartner und/oder die zuständigen Stellen können Ihnen verschlüsselte Nachrichten an die Plattform für sichere Kommunikation zurücksenden. Diese werden in Ihrem Fallpostfach verschlüsselt gespeichert und können https-geschützt heruntergeladen werden.

    • Wie kann ich ein Fallpostfach löschen?
      Wählen Sie das zu löschende Fallpostfach aus und klicken Sie im Registerblatt "Falldaten" auf die Schaltfläche "Fall löschen". Wenn Sie bereits Nachrichten an Einheitliche Ansprechpartner oder zuständige Stellen über das Fallpostfach versendet haben, werden diese über die Löschung des Fallpostfaches informiert.
    • Warum kann ich für eine bestimmte Leistung keine Dokumente hochladen?
      Sie können nur dann Dokumente hochladen, wenn die für eine bestimmte Leistung zuständige Stelle, sich an die Plattform für sichere Kommunikation angeschlossen hat. Wenn keine sichere Kommunikation mit der zuständigen Stelle über die Plattform möglich ist, müssen Sie sich ggf. auf dem Postweg oder per Fax an die zuständige Stelle wenden.
    • Kann ich mich darauf verlassen, dass die zuständige Stelle meine Nachricht erhalten hat?
      Nach dem Versand einer Nachricht an eine zuständige Stelle, erhalten Sie eine Fehlernachricht, wenn Ihre Nachricht nicht zugestellt werden konnte (z. B. wenn das E-Mail-Postfach nicht erreichbar ist). Wenn Sie möchten, dass die zuständige Stelle Ihnen den Erhalt Ihrer Nachricht bestätigt, wählen Sie bitte vor dem Versand der Nachricht die entsprechende Option aus.
    • Was muss ich tun, wenn die zuständige Stelle mir mitteilt, dass eine andere Stelle für mich zuständig ist?

      Senden Sie in diesem Fall Ihren Antrag inkl. Unterlagen am besten auf dem Postweg oder per Fax an die zuständige Stelle. Sie können die zuständige Stelle für eine Leistung in Ihrem Fallpostfach nicht ändern.

      Wir sind bemüht, in unserem System für jeden Ort und für jede Leistung die richtigen zuständigen Stellen zu hinterlegen. Es kann aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass im Einzelfall eine zuständige Stelle aufgrund eines Fehlers in der Datenbank falsch ermittelt wurde. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns über das Kontaktformular (siehe unter "Kontakt") auf falsche Zuordnungen hinweisen würden.

      Sobald der Fehler korrigiert wurde, haben Sie alternativ auch die Möglichkeit, ein neues Fallpostfach anzulegen, dem dann die richtige zuständige Stelle zugeordnet ist.

  5. Handbuch und Nutzungsbedingungen

  6. Technische Anforderungen

Hilfe für öffentliche Stellen